Anfang April fand in Ober-Ramstadt im Rahmen eines Projekttages eine MathCityMap-Fortbildung für die über 30 Schüler*innen der Q2 Mathematik Leistungskurse an der Georg-Christoph Lichtenbergschule statt.

Die Schüler*innen erlernten erst den Umgang mit MCM und legten dann kreative MCM-Aufgaben auf dem Schulgelände für die Unter- und Mittelstufe an. Insgesamt können nun die Mathematiklehrer*innen auf rund 50 neue Aufgaben zurückgreifen und Trails für ihre Klassen entwickeln.

Ein Überblick über die verschiedenen von den Schüler*innen erstellten Aufgaben finden sich in den nach Klassenstufe sortierten Trails mit den Codes 489376 für 5./6. Klasse,  569374 für 7./8. Klasse und 199375 für 9./10. Klasse.

Die Schüler*innen waren froh, dass sie im Sinne der Nachhaltigkeit Mathematikaufgaben für derzeitige und zukünftige Schüler*innen anlegen konnten. Dieser Projekttag zeigte, dass auch Schüler*innen sinnvolle MCM-Aufgaben für die Schulgemeinschaft anlegen können.

Der Projekttag wurde von unseren Teammitgliedern Melanie Schubert und Rebecca Stäter angeleitet und auf direkten Wunsch der Georg-Christoph Lichtenbergschule Ober-Ramstadt durchgeführt, deren Lehrkräfte bereits im Vorhinein eine Fortbildung zu MathCityMap besuchten. Haben Sie auch Lust im Rahmen einer Fortbildung, vielleicht sogar direkt an ihrer Schule, mehr über MathCityMap zu erfahren, dann kontaktieren Sie uns gerne jederzeit über info@mathcitymap.eu .

 

Zusammenarbeit als Mittel zur beruflichen Weiterentwicklung von Mathematiklehrern

 

Vor kurzem wurden in der Slowakei Mathtrails mit MathCityMap in einer Fortbildungsveranstaltung für Mathematiklehrer*innen eingesetzt, insbesondere als Impuls für die Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Entwicklung von Mathematikunterricht im Rahmen des nationalen KEGA-Projekts „Zusammenarbeit als Mittel zur beruflichen Entwicklung von MathematiklehrerInnen“. Janka Medová und Silvia Haringová vom Fachbereich Mathematik der Universität „Konstantin der Philosoph“ in Nitra und Lehrer*innen der Vereinigten Katholischen Schule in Nitra beteiligten sich an der Gestaltung der mathematischen Wanderpfade.


Während des ersten Treffens versetzten sich die Lehrer*innen in die Rolle von Schüler*innen. Mit Hilfe von mobilen Geräten versuchten sie, den vorbereiteten Mathtrail zu bewältigen. Nachdem sie alle Aufgaben gelöst hatten, erklärten wir ihnen, wie das MathCityMap-Portal funktioniert und wie ein Mathtrail erstellt werden kann. Weiterhin erhielten die Lehrerinnen und Lehrer ein Handbuch mit einer detaillierten Anleitung zur Erstellung eines Trails. Die Aufgabe der Lehrkräfte bestand nun darin, sich eigene Aufgaben auszudenken und diese bis zum nächsten Treffen in das Portal hochzuladen.

 

 

Bei unserem nächsten Treffen diskutierten die LehrerInnen gemeinsam über die Aufgaben und wählten die besten aus, um den endgültigen Mathtrail zu erstellen. Dieser Trail wurde von Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I ausprobiert, die zwei Unterrichtsstunden lang zu Fuß unterwegs waren und Aufgaben lösten. Im Anschluss an die Begehung des Mathtrails fand eine gemeinsame Reflexion der Lehrkräfte statt, bei der wir uns auf die Bedeutung der Einbeziehung von mathematischen Wanderpfaden in den Mathematikunterricht konzentrierten.

 

Lehrkräfte aufgepasst! Am 18. Januar 2021 stellen wir Ihnen in einer Online-Lehrkräfte-Fortbildung (halbtägig; 15:00-18:30 Uhr) unser MCM@home-Konzept vor. Anmelden können Sie sich noch bis zum 11.01.2020 per Mail an Gregor Milicic [milicic[at]math.uni-frankfurt.de].

Veranstaltungsbeschreibung:

Die räumlich getrennte Organisation und Durchführung des Mathematikunterrichts in Zeiten von Corona stellt Lehrende und Lernende gleichermaßen vor eine Vielzahl von Herausforderungen: Zum einen verlangt das Lernen Zuhause von Schülerinnen und Schülern ein hohes Maß an Selbstorganisation und Disziplin. Zum anderen sind die Möglichkeiten der Lehrkräfte, den Lernenden individuell Hilfestellungen und Feedback zu geben und daraus Rückschlüsse auf den Lernstand zu ziehen, stark eingeschränkt.

Während dieser Weiterbildung wird vorgestellt, wie MathCityMap@home als Werkzeug zur passgenauen und simultanen Unterstützung der Schülerinnen und Schüler genutzt werden kann. Neben den gestuften Hinweisen sowie einer unmittelbaren und automatischen Lösungsvalidierung ist dafür das sogenannte Digitale Klassenzimmer von zentraler Bedeutung. Es ermöglicht Lehrkräften trotz räumlicher Trennung den Lernprozess individuell und synchron zu begleiten. Die Lehrkräfte können innerhalb des digitalen Klassenzimmers in Echtzeit nachverfolgen, welche Aufgaben von den Lernenden bearbeitet und gelöst werden. Mittels des DSVGO-konformen Chats ist zudem eine synchrone Interaktion und Unterstützung möglich.

Hinweis: Die Veranstaltung wird im Rahmen der Lehrkräftefortbildungen an der Goethe-Lehrerakademie (GLA) angeboten.

Auch in den vergangenen Tagen hat das MathCityMap-Team fleißig gearbeitet. Nun präsentieren wir zwei Neuheiten:

MathCityMap-App jetzt auch für Tablets:
Die MathCityMap-App wurde nun auch für Tablets mit Android- oder iOS-Betriebssystem optimiert. Und das Beste: Um die Tablet-Version zu nutzen, muss die App – sofern sie bereits auf dem Gerät installiert ist – lediglich aktualisiert werden. 

– Link für Android (Google Play-Store): Installation oder Aktualisierung
– Link für iOS (Apple App-Store): Installation oder Aktualisierung

MathCityMap-Fortbildungsmaterialien:
Unter Tutorials finden Sie nun auch einige Fortbildungsfolien, auf denen wir unser System vorstellen. Hier erklären wir unter anderem, wie Sie auf öffentliche Aufgaben und Trails zugreifen oder eigene Aufgaben und Trails selbst anlegen können. Im Fokus steht zudem, wie Sie Mathtrails mit Ihrer Klasse gezielt einsetzen können – z.B. durch Nutzung des Features Digitales Klassenzimmer. Nicht zuletzt informieren wir über unsere verschiedenen Fortbildungsmodule, welche wir für Lehrkräfte aller Schularten anbieten.

Am 24.05.2018 haben Martin Lipinski und Simone Jablonski das MathCityMap System und Projekt im Rahmen einer Lehrerfortbildung am Campus Westend der Goethe Universität vorgestellt. Der Titel der Veranstaltung „Jetzt geht’s raus“ wurde wortwörtlich genommen, sodass die Teilnehmenden nach kurzer theoretischer und organisatorischer Einführung „outdoor mathematics“ mithilfe der App betreiben konnten.

Ein vielfältiger Trail zeigte nicht nur die verschiedenen mathematischen Möglichkeiten von MathCityMap, sondern führte auch zu markanten Objekten auf dem Campus, wie dem Body of Knowledge oder dem Adorno Denkmal.

Dabei wurden kombinatorische, kryptographische und geometrische Fragestellungen mit GPS-Aufgaben kombiniert. Beispielsweise wurde der Punkt gesucht, der gleichweit von den drei markierten Punkten entfernt ist. Was sich auf dem Papier mit dem Umkreismittelpunkt eines Dreiecks vielleicht leicht konstruieren lässt, stellt im Gelände eine besondere Herausforderung dar.

Im Feedback wurde deutlich: Die engagierten Teilnehmenden hatten sichtlich Spaß beim Lösen der Aufgaben und auch schon eigene Ideen zur Umsetzung mit ihren Schülern. Wir sind gespannt und freuen uns auf erste Berichte!

In nicht mal mehr vier Wochen ist es so weit! Die MathCityMap Einstiegsfortbildung geht in die nächste Runde:

Sie sind Mathematiklehrerin oder Mathematiklehrer im Haupt-, Real- oder Gymnasialbereich, möchten Ihren Schülerinnen und Schülern authentische und realitätsnahe Aufgaben anbieten, und kennen das MathCityMap-Projekt (www.mathcitymap.eu) bislang noch nicht?

Dann bietet Ihnen diese kompakte Fortbildung die ideale Gelegenheit dazu, das am IDMI (Arbeitsgruppe MATIS 1) entwickelte Projekt zum Mathematiktreiben außerhalb des Klassenraums kennen zu lernen.

Nach einer kurzen Einführung in die Projektidee gehen Sie selbst in Teams mit Smartphone, Messwerkzeugen, Stift und Papier nach draußen, um Aufgaben zu entdecken, zu diskutieren und zu bearbeiten. Sie lernen die Handhabung der MathCityMap-App praktisch kennen und legen eigene Aufgaben mit Lösungen und gestuften Hilfen im MathCityMap-Portal an.

Bitte bringen Sie Ihr Smartphone und – wenn möglich – einen Laptop mit, denn bei uns gilt: Mitmachen ist mehr als nur dabei sein!


Zeit: Donnerstag, 24.05.2018, 14-17 Uhr

Ort: Goethe-Universität Frankfurt, Campus Westend, House of Finance


Anmelden können Sie sich unter
www.math.uni-frankfurt.de/~gurjanow/lfb/anmeldung.html

Die App zum Download gibt es unter „MathCityMap“ im Applestore und im Google Playstore.

Wir hoffen Ihr Interesse geweckt zu haben und freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Im Rahmen einer Lehrerfortbildung am Johanneum Gymnasium Herborn ist eine Modellierungsaufgabe entstanden, die wir Ihnen heute als „Aufgabe der Woche“ vorstellen möchten.


Aufgabe: Brick in the Wall (Aufgabennummer: 2040)

Die Mauer auf dem Schulhof soll neu besprüht werden. Dabei ist geplant, für das Loch in der Wand auch Farbe zu sparen. Berechne die zu besprühende Fläche in m². Gib das Ergebnis mit zwei Nachkommastellen an.


Die Herausforderung bei dieser Aufgabe besteht darin, das vorhandene Loch in der rechteckigen Mauer möglichst genau anzunähern. Dafür können verschiedene Modelle gewählt werden. Zum einen könnte man das Loch als Kreis annehmen und einen durchschnittlichen Durchmesser ermitteln. Genauer wird das Ergebnis jedoch durch Annäherung des Lochs als Ellipse und Messung der Achsen.

Die Aufgabe erfordert ein gewisses Maß an Kreativität und zeigt, dass die eindeutige Mathematik in der Umgebung außerhalb des Klassenraums an ihre Grenzen stößt. Die SchülerInnen erwerben Modellierungskompetenzen, insbesondere in der geschickten Wahl eines mathematischen Modells. Die verschiedenen Lösungswege und Ergebnisse der SchülerInnen bilden demnach eine ideale Grundlage zur Diskussion günstiger Modelle. Thematisch kann die Aufgabe mit Behandlung von Kreis und Ellipse ab Klasse 9 eingesetzt werden.

Auf Einladung von Prof. Dr. Ferdinando Arzarello vom Departement Mathematik der Universität Turin, haben iwan Gurjanow und Matthias Ludwig seiner MOOC-Arbeitsgruppe die Funktionalität und die Möglichkeiten von MCM im Lehrbetrieb nähergebracht. Zunächst wurde den Kolleginnen und Kollegen aus dem Piemont das Potenzial der Math Trail Idee am Beispiel der eigenen Stadt gezeigt.  Anschließend beschrieb Iwan Gurjanow die technischen Möglichkeiten. In einem, vom MCM- Team angelegten  kurzen MCM-Trail rund um das mathematische Institut konnten die Teilnehmer selbst in die MCM-Aktivität einsteigen. Dank Eugenia Taranto in Zusammenarbeit mit Virginia Alberti, Sara Labasin und Roberta Ferro sind die App und das Portal nun auch in Italienisch verfügbar. Der nächste Morgen wurde genutzt, um  Aufgaben an der Basilica von Superga zu entdecken und diese dann selbst in das MCM-System einzupflegen. Die Turiner Kollegen waren so begeistert, das ab Januar 2018 ein MOOC Kurs zum Thema MCM der Uni Torino  für italienische Mathematiklehrerinnen und Lehrer angeboten wird.  Wir freuen uns auf diese Kooperation.

Das Logo des Massive Open Online Course  der Uni Turin.

Am 28.09.17 haben Daniel Birnbaum, Martin Lipinski und Simone Jablonski MathCityMap im Rahmen einer internen Fortbildung am Johanneum Gymnasium in Herborn präsentiert. Zunächst wurde den TeilnehmerInnen die theoretische Grundlage zu Math Trails sowie das MCM Konzept präsentiert. Mithilfe der Kriterien für gute MCM Aufgaben wurden die TeilnehmerInnen anschließend selbst aktiv und sichteten das Schulgelände für mögliche Aufgaben. Nach einem Perspektivenwechsel lernten die TeilnehmerInnen dann noch die App mithilfe eines auf dem Schulhof angelegten Trails – bestehend aus kombinatorischen und geometrischen Problemstellungen – kennen.

Wir danken den TeilnehmerInnen für Ihre Mitarbeit und Rückmeldung und freuen uns auf zahlreiche MCM Aufgaben im Raum Herborn.

Haben auch Sie Interesse an einer MCM Fortbildung? Nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

In der Woche vom 17.07. 22.07. wurde MathCityMap am National Institute for Educational Development in Okahandja einer ausgewählten Gruppe von Doktoranden und Masterstudierenden aus ganz Namibia vorgestellt und dabei natürlich nach besonderen Aufgaben Ausschau gehalten. Eine davon  dreht sich um den Camel Thorn Tree

und die andere um den namibischen Wüstenkaktus.

 

Das Interese an den mobilen Mathtrails war sehr groß und es wurden auch fleißig Aufgaben gefunden und angelegt.  Wir sind gespannt, ob weitere in ganz Namibia folgen