Das Praxismagazin für Mathematik in der Grundschule, Grundschulunterricht Mathematik enthält in der Ausgabe 1/2019 einen neuen Artikel von Simone Jablonski (Goethe-Universität) zu MathCityMap.

Problemlösestrategien entwickeln und einsetzen – das ist ein zentrales Ziel des Mathematikunterrichts. Dies lässt sich nicht nur im Klassenzimmer realisieren. Im Beitrag wird gezeigt, wie das System MathCityMap für Problemlösen „außer Haus“ eingesetzt werden kann. Dafür werden Aufgabenbeispiele präsentiert, die mit mathematisch begabten Dritt- und Viertklässlern durchgeführt wurden und verschiedene Problemlösestrategien ansprechen.

Eine besinnliche Weihnachtszeit wünscht das Team von MathCityMap.

Der Weihnachtstrail in Frankfurt Bockenheim führt von der Senckenberganlage zur Messe und umfasst neun Aufgaben. Eine Aufgabe handelt von der Geschwindigkeit der Rolltreppe.

Bestimme die mittlere Geschwindigkeit der Rolltreppe. Gib das Ergebnis in km/h an.

Um die Aufgabe lösen zu können, müssen die Länge des Handlaufs sowie die Fahrtzeit der Rolltreppe ermittelt werden. Die Geschwindigkeit berechnet man dann durch die Regel Strecke durch Zeit.

Am Freitag den 14.12.2018 um 11:45 Uhr wird der Mathtrail in Gemünden am Main feierlich eröffnet. Herzlichen Dank an die fleißigen Mathtrailer des P-Seminar Mathe aus dem Schuljahr 2017/2018 der Theodosius-Florentini-Schule.

Die Route führt entlang historischer Sehenswürdigkeiten innerhalb von Gemünden, vorbei an alten Portalen und Wehrtürmen bis hin zum Huttenschloss. Aus welchen geometrischen Objekten besteht der Eulenturm, wie viele Höhenmeter überwindet man beim Erklimmen der Stufen der Scherenburg und wie viel Kubikmeter Sand passen in den Durchgang beim Amtsschreiberpförtchen? MathCityMap wünscht den Besuchern der Stadt Gemünden viel Spass beim Mathematik entdecken.

Mit bereits über 5000 Aufgaben im Webportal kann es schwierig werden eine bestimmte Aufgabe oder einen Trail zu finden. Damit sich die Benutzer des Webportals besser zurechtfinden haben wir die Suchfunktion verbessert.

 

Über die Lupe  gelangt man zur Suche. Mit dem Button öffnet sich das Suchfeld. 

Es ist möglich Kategorien für die Suche zu bestimmen, um die Ergebnisse einzugrenzen.

Neue Funktionalität ist, dass die Suche nun schon während der Eingabe nach Ergebnissen sucht und Vorschläge macht.

Die Ergebnisse werden zudem den Kategorien Aufgabe, Trail und Autor zugeordnet.

Am Mittwoch, den 14. November, fand ein MCM Workshop auf dem 3. Fachtag Mathematik in Wolfsburg statt. Die VW Autostadt stellte den Rahmen für die Veranstaltung. Ein Mathtrail wurde auf dem Gelände der Autostadt angelegt und von den TeilnehmerInnen des Workshop erkundet. Dabei wurde erstmals das digitale Klassenzimmer eingesetzt, um einen Mathtrail mit der MathCityMap-App in einer pädagogischen Umgebung durchzuführen.

Ein digitales Klassenzimmer kann mit einem Mathtrail im Webportal für einen gewünschten Zeitraum erstellt werden. TeilnehmerInnen können dem Klassenzimmer in Gruppen beitreten und den Mathtrail herunterladen. Der Organisator des Mathtrail kann mit den TeilnehmerInnen während der Bearbeitung von Aufgaben chatten und Ihre Laufwege während der Teilnahme am Klassenzimmer nachvollziehen.

Das digitale Klassenzimmer wird in Zukunft fester Bestandteil von MathCityMap sein und im Rahmen des EU-Projekts Mobile Mathrails in Europe weiterentwickelt.

Am Hanns-Seidel-Gymnasium in Hösbach erkunden Schülerinnen und Schüler die Mathematik des Schulgeländes und des Hösbacher Brühl-Spielplatzes.

„Morgen machen wir Mathematik draußen, auf unserem Schulgelände. Und ihr müsst eure Handys mitbringen, die braucht ihr.“ Das sagte im vergangen Schuljahr Frau Karst vom HSG zu ihrer 7. Klasse. Ohne Vorstellungen waren sie auf den nächsten Schultag sehr gespannt.

Am nächsten Tag wurden sie dann in Kleingruppen eingeteilt, mit Maßbändern, Zollstöcken, Trailguides und der App MathCityMap auf ihrem Handy ausgestattet. Und dann ging es los.
Über die App mussten sie sich orientieren und wurden sehr schnell zu den entsprechenden Orten auf dem Schulgelände geleitet. Dort klickten sie die entsprechenden Aufgabenstellungen an und erfuhren was zu tun war. So mussten sie z.B. die Größe der Fläche des Fußballfeldes oder die für die Füllung der Weitsprunggrube erforderliche Sandmenge durch Messung und Rechnung bestimmen. Nach Eingabe der Ergebnisse auf dem Smartphone erhielten sie direkt eine Rückmeldung, ob sie richtig gemessen und gerechnet haben. Für jede richtig gelöste Aufgabe konnten bis zu 100 Punkte erzielt werden. Der Wettbewerbscharakter sorgte für eine hohe Motivation, sodass sehr gezielt gemessen, diskutiert und gerechnet.

Die Klasse 7c hat diesen mathematischen Rundgang sehr intensiv begangen. Das Resümee der Schülerinnen und Schüler war relativ einstimmig: „So macht Mathematik Spaß!“, „Ich finde das gut, dass wir so etwas machen dürfen!“, „Das Messen war teilweise am schwierigsten!“, „Die Aufgaben waren echt interessant!“.

Auch an den Projekttagen erkundeten Schülerinnen und Schüler mathematisch interessante Gegebenheiten auf dem Hösbacher Brühl-Spielplatz. Dieser Mathtrail wurde von drei Mathematiklehrern des HSG erstellt. Mit großem Engagement und Begeisterung wurde das Klettergerüst ausgemessen, die Geschwindigkeit der Seilbahn berechnet und noch einiges mehr. Trotz heißer Temperaturen und dem nahen Ende des Schuljahres waren alle Schüler mit großem Interesse und Freude dabei. Auch hier waren sich die Schüler einig, dass MathCityMap eine tolle Abwechslung im Schulalltag bietet und Mathematik durchaus sehr interessant sein kann.

Frau Karst, wie sind Sie auf MathCityMap aufmerksam geworden?

Ich bin selbst durch eine Fortbildung der Goethe-Universität Frankfurt auf MathCityMap aufmerksam geworden und setze diese seither in meinem Unterricht in der Unterstufe ein. Es kostet viel Zeit einen Mathtrail zu erstellen, der kann dann aber in den folgenden Jahren immer wieder sehr gut eingesetzt und auch verändert und angepasst werden. Es ist toll, dass die App für viele verschiedene Themen und Altersstufen eingesetzt werden kann und ich finde es prima auf diese Art und Weise den Schülerinnen und Schülern einen neuen und interessanten Zugang zur Mathematik eröffnen zu können.

 

Wir bedanken uns bei Carmen Karst für diesen Beitrag.

MathCityMap zertifiziert besonders aktive Mitglieder der MCM-Community. Das umfangreichste MCM-Zertifikat ist der „MCM-Educator“. Um als „MCM-Educator“ zertifiziert zu werden muss man selber Aufgaben und Trails erstellt haben, sowie eine ganze Reihe von Aufgabenreviews nach den MCM Kriterien durchgeführt haben. Zusätzlich ist der erfolgreiche Besuch einer offiziellen MCM – Fortbildung notwendig. Als MCM-Educator hat man das Recht und auch die Pflicht offizielle Fortbildungen im Namen von MathCityMap zu geben, zudem hat man Zugang zu den Materialien von MCM.

 

MathCityMap hat Jörg Kleinsteuber anlässlich der Zertifizierung zum „MCM-Educator“ interviewt.

 

Hallo Jörg, könntest Du uns kurz etwas von Dir und Deiner Erfahrung mit digitalen Medien im Unterricht erzählen?

Ich bin Lehrer für Mathe, Physik und Informatik am Elisabeth-Gymnasium in Eisenach.

Gern nutze ich selbst und mit meinen Schülern verschiedene digitale Hilfsmittel in meinem Unterricht, z.B. arbeiten wir an unserer Schule mit: bettermarks.de, lo-net², phyphox, Geocaching, APP clevery (Ma und En), TI-nspire CAS, TI Innovator & Rover, padlet.com, Lego mindstorms, KAHOOT, scratch, calliope mini, learning snacks, u.a.

 

Wie bist du auf MCM aufmerksam geworden?

MathCityMap habe ich im März 2018 in einem Workshop auf der MNU-Tagung in Erfurt kennengelernt.

 

Was hat dich am System überzeugt? Was ist deiner Meinung nach das Besondere?

Mich hat die Kombination von klassischer Mathematik mit digitaler Unterstützung fasziniert. Die Mathematik muss nicht komplizierte Rechnungen und aufwändige Anwendungen bedeuten. Kleine Aufgaben mit praktischem Bezug, bei denen die Lernenden selbst AKTIV werden müssen, indem sie messen, modellieren, schätzen, in Kleingruppen diskutieren bieten reichlich Potenzial für Schülertätigkeiten.

Die Möglichkeit das Smartphone als Unterstützung zu verwenden ist für die Lernenden selbstverständlich und zugleich motivationsfördernd. Gleichzeitig verringert sich dadurch mein Aufwand bei der Betreuung, denn die APP liefert Feedback in Form von Hinweisen, Musterlösungen und bietet auch Gamification (Punkte). Eine tolle Mischung! In der Nachbereitung im Unterricht kommen sehr anregende Diskussionen zustande.

 

Was hast du als MCM Educator vor? Welche Pläne hast du bzgl. MCM?

Als MCM Educator möchte ich gern anderen Lehrern und Lehrerinnen diese Möglichkeit der „Abwechslung“ für ihren Unterricht nahebringen. Auf der SINUS-Landestagung Ende Oktober 2018 in Apolda (Thüringen) können z.B. interessierte Lehrerinnen und Lehrer in einem Workshop selbst diese Möglichkeiten testen.

Bisher haben wir bereits einen Pool von ca. 30 Aufgaben rund um unsere Schule in Eisenach erstellt. Das kostet zwar etwas Arbeit, aber erstens kann nun jeder diese Aufgaben nutzen und zweitens sind bereits einige von Schülern erstellte Aufgaben dabei. Wenn Schüler selbst solche Aufgaben entwickeln, ist die Intensität der Auseinandersetzung mit den Inhalten sowie der digitalen Umsetzung noch viel höher. So haben Schüler aus Klasse 10/11 Aufgaben für den Tag der offenen Tür mit vorbereitet, die dann von den Besuchern mit viel Engagement gelöst wurden.

Auch in Eisenach gibt es bereits 2 öffentliche Trails, die von allen Interessierten genutzt werden können.

Gern begutachte ich auch neue Aufgaben anderer Benutzer. Dadurch bekomme ich selbst oft Anregungen für tolle Aufgabentypen und helfe gleichzeitig mit, dass für alle noch mehr fertige Aufgaben und Routen zur Verfügung stehen. MCM ist zwar hauptsächlich für das Fach Mathematik relevant, aber beim Reviewen habe ich schon Aufgaben aus anderen Fachbereichen gesehen – auch da ist der Kreativität der Nutzer keine Grenze gesetzt.

 

Danke für das Interview und deinen engagierten Einsatz bei MCM!

 

MCM Educator Jörg Kleinsteuber, Lehrer am Elisabeth-Gymnasium in Eisenach

Der letzte Samstag am Frankfurter Goetheplatz war für MathCityMap auch aus Sicht der Medien ein voller Erfolg.

Die Regionalausgabe der BILD berichtete, dass Frankfurt im Mathefieber  war. BILD findet, dass durch unsere App Mathematik nicht mehr langweilig ist sondern Spaß macht.

Die Frankfurter Neue Presse hat unsere Aktion angekündigt und auch sehr ausführlich darüber berichtet. Die Journalistin Carolin C. Czichowski hat sich auch einen besonderen Slogan einfallen lassen: Subtrahieren, dividieren und dabei die Stadt kapieren. Die gesamten Artikel finden Sie hier.

Heute hatten wir noch einen Ortstermin mit Hitradio FFH. Dabei lösten zwei Mitarbeiter des beliebten hessischen Radiosenders einige Aufgaben des Goetheplatz trails Familie5/6 und 7/8. Und die hatten Spaß und am Ende richtig gute Lösungen. Mal sehen wann der Beitrag gesendet wird.

Susi Großer und Marius Frank von Radio FFH hatten sichtlich Spaß bei den Aufgaben.

Bei strahlendem Sonnenschein konnten heute die Frankfurter Ihre Stadt durch die mathematische Brille betrachten. Das Team von MathCityMap hatte zahlreiche Aufgaben und Trails vorbereitet und tatsächlich kurz nach dem der  „MCM-Stand“ errichtet  wurde kamen die ersten Mathtrailer. Familien mit Kindern, matheverliebte Väter und auf Bildung bedachte Mütter und mathematisch interessierte Senioren umringten den Stand.

Da musste das MCM Team beim Erklären der App Vollgas geben und konnte kurz darauf die ersten Teams auf die Rundreise um den Goetheplatz oder die Alte Oper schicken.  Am Ende des Tages war dann doch der MCM Anfänger Trail direkt am Goetheplatz am beliebtesten.

Auch chinesische Studierende von der Diploma  Hochschule aus Nordhessen nutzen Ihren Ausflug Frankfurt um die MCM-Aufgaben zu lösen.

Die höchste Punktzahl in errang übrigens Janne mit 900 von 900 möglichen Punkte im Trail Goetheplatz Klasse 5/6. Ihre Freundin Kirsten lag mit 890 nur knapp dahinter. Wie man sieht beide freuen sich.

   Das MCM Team hatte an diesem Tag auch seine Freude und uns ist klar: wir werden wieder kommen.

Mathematik an der frischen Luft in der Frankfurter City

Am Samstag, den 06.10.2018 ist das MathCityMap-Team des Instituts für Didaktik der Mathematik und Informatik ab 11:00 Uhr im Außeneinsatz. Die Arbeitsgruppe MATIS I um Prof. Ludwig präsentiert mitten in den Herbstferien Mathtrails rund um den Goetheplatz und die Alte Oper. Mathtrails sind Pfade entlang derer spannende Mathematikaufgaben versteckt sind.

Hier geht es zum Flyer dieser Veranstaltung.

Die Frankfurter Innenstadt mal mit anderen Augen sehen:

Wie schnell sind die Rolltreppen an der Hauptwache? Wie viel Wasser läuft aus dem Wasserspender in der Fressgasse? Wie oft werden die Briefkästen in der Biebergasse in einem Jahr geleert? Welche Steigung hat die schiefe Säule auf dem Goetheplatz und überhaupt: in welche Richtung schaut Goethe?

Dabei ist neuste Technologie im Einsatz. Eine an der Goethe-Universität entwickelte App leitet den Benutzer von Aufgabe zu Aufgabe, gibt Feedback zu den Lösungen und Hilfestellung falls man mal nicht weiter kommt. Speziell für die Frankfurter Innenstadt wurden auch Math-Trails für Familien mit kleinen und großen Kindern angelegt. Alles was man braucht ist ein GPS-fähiges Smartphone, einen Stift und einen Block. Zollstock und Maßband kann man sich an diesem Tag am Infostand des MathCityMap-Teams am Goetheplatz/Steinweg ausleihen. Die Mitarbeiter von MATIS I stehen am Samstag bis 15:00 Uhr mit Rat und Tat beiseite. Für besonders fleißige Aufgabenlöser gibt es eine Überraschung.