Der neuer Artikel zum Thema Generic Tasks widmet sich einer Aufgabenstellung aus dem Bereich „Geschwindigkeit“. Mithilfe des Aufgabenwizards lässt sich diese Aufgabe wie immer in kürzester Zeit erstellen und das dazugehörigen Objekt findet sich vor allem in städtischen Räumen überall in Ihrer Umgebung. Den ersten Artikel zum Thema Generic Tasks, in dem Sie auch darüber informiert werden, wie Sie zum Aufgabenwizard gelangen und was Generic Tasks sind finden Sie hier.

Das Objekt, welches wir uns in diesem Artikel ansschauen sind Rolltreppen. Diese finden sich besonders häufig in öffentlichen Gebäuden oder an Zugängen zu U-Bahn Stationen oder Bahnhöfen.  Die Aufgabe, die zu Rolltreppen im Aufgabenwizard hinterlegt ist lautet:

„Ermittle die Geschwindigkeit der Rolltreppe. Gib das Ergebnis in Metern pro Sekunde (m/s) an.
Runde auf zwei Dezimalen.“

Benötigt zum Erstellen der Aufgabe sind die Zeitdauer, die die Rolltreppe benötigt um eine klar definierte Strecke zu befahren. Außerdem kann man auswählen, ob die Geschwindigkeit in m/s oder in km/h angegeben werden soll. Ausgehend von den eingegebenen Daten füllt der Wizard das restliche Aufgabenformular aus und es muss nurnoch ein Bild zum Fertigstellen der Aufgabe hinzugefügt werden.

 

 

Im nächsten Beitrag werden wir uns mit der wohl besondersten Kategorie der Generic Tasks beschäftigen, den sogenannten GPS-Aufgaben. Bis dahin wünschen wir wieder viel Spaß und Zeitersparnis beim Erstellen von MCM-Aufgaben mit dem Aufgabenwizard!

 

Kein halbes Jahr ist es her, dass wir die Marke von 30.000 Aufgaben im MathCityMap System knackten. Heute können wir mit größer Freude das Erreichen des nächsten Meilensteins verkünden. Wir feiern über 40.000 Aufgabe im Webportal! Auch in der ersten Jahreshälfte 2022 waren unsere Nutzer*innen sehr aktiv und so verzeichnen wir heute genau 41.356 Aufgaben im Portal.

Unsere Jubiläumsaufgabe, die die 40.000 Marke knackte, wurde von Tobi Walter-Born in Berlin angelegt und fragt nach dem Flächeninhalt der Vorderseite einer Torwand. Hier geht’s zur Aufgabe.

Wir freuen uns auf viele weitere MathCityMap-Aufgaben und wir sind gespannt, wann wir die nächste Marke von 50.000 Aufgaben erreichen werden!

Im der wunderschönen südtiroler Stadt Meran hat die Lehrkraft Michael Perkmann vor kurzem die Aufgabe „Höhe des Pulverturms in Meran“ angelegt, welche wir Ihnen heute als Aufgabe der Woche vorstellen möchten. Ziel der Aufgabe ist es, die Höhe des alten Pulverturms zu bestimmen.  Über seine Aufgabe und den Einsatz von MathCityMap im Unterricht berichtet Michael Perkmann im Folgenden.


Wie sind Sie auf das MathCityMap-Projekt gestoßen? Wie nutzen Sie MCM?

Ich habe vor ca. 3 bis 4 Jahren bei einer Lehrerfortbildung in Südtirol das erste mal von MathCityMap gehört. Damals haben wir in Gruppen die ersten Mathtrails durchgeführt und versucht eigene Aufgaben zu erstellen.

Da es in Südtirol und vor allem in Meran momentan kaum Aufgaben sowie Trails gibt, habe ich mir schon immer vorgenommen, eines Tages mit meinen Schüler*innen einen eigenen Mathematik Parkour zu erstellen.

Diese Aufgabe zum Pulverturm habe ich gemeinsam mit meinen Schüler*innen der Wirtschaftsfachoberschule in Meran im Zuge eines fächerübergreifenden Projekts erstellt, um die Plattform MathCityMap genauer kennenzulernen.
Ziel ist es, dass demnächst die Schüler*innen selbst mehrere Aufgaben in der Nähe von Meran (Dorf Tirol) erstellen.

Gemeinsam werden wir versuchen die Aufgaben ins Portal einzupflegen um anschließend einen Trail zu erstellen.

 

Was können die Lernenden durch das Bearbeiten der Aufgabe mitnehmen?

Ich finde dass das Bearbeiten von Aufgaben viele Kompetenzen der Schüler*innen fordert, vor allem das Modellieren, Erstellen von Textaufgaben, Anwenden von mathematischen Darstellungen, Kreativität beim Lösen von mathematischen Problemstellungen.

Dies kommt im Frontalunterricht oft zu kurz. MathCityMap ist somit eine tolle Ergänzung zum Unterricht und das Arbeiten außerhalb der Klasse motiviert und macht den Schüler*innen Spaß.

In diesem Artikel zum Thema Generic Tasks geht es um die Wizard-Aufgabe aus dem Themenbereich „Wachstum“. Wie immer bei unseren Generic Taks lassen sich die Aufgaben mithilfe des Aufgabenwizards in kürzester Zeit erstellen und die dazugehörigen Objekte finden Sie dieses mal mit noch höherer Sicherheit als sonst überall in Ihrer Umgebung. Den ersten Artikel zum Thema Generic Tasks, in dem Sie auch darüber informiert werden, wie Sie zum Aufgabenwizard gelangen und was Generic Tasks sind finden Sie hier.

Die Objekte, welche wir in diesem Artikel zum Thema Wachstum betrachten sind natürlich Bäume. Ob auf dem Land oder in der Stadt, die nächste MCM Aufgabe ist also nie weit. Die Aufgabe, die hierzu im Aufgabenwizard hinterlegt ist lautet:

„Wie alt ist der Baum? Man weiß, dass ein Baum mit einem Durchmesser von 40 cm (gemessen in ca. 130 cm Höhe) etwa 99 Jahre alt ist. Man kann von einem proportionalen Wachstum ausgehen.
Gib das Alter in Jahren an.“

Benötigt zum Erstellen der Aufgabe sind der Umfang des Baums in ca. 130 cm Höhe und die Art des Baums, also ob es sich beispielsweise um eine Eiche, einen Ahorn oder eine Platane handelt, da unterschiedliche Bäume natürlich unterschiedlich schnell wachsen. Gelöst werden kann die Aufgabe dann über den Fakt, dass das Wachstum nahezu linear stattfindet, wir also über die proportionalität das Wachstum des Baums pro Jahr bestimmen können.

 

 

Im nächsten Beitrag zum Thema Generic Taks wird es um das Thema Geschwindigkeiten gehen, wofür wir uns das Objekt Rolltreppe etwas genauer anschauen werden. Bis dahin wünschen wir wieder viel Spaß und Zeitersparnis beim Erstellen von MCM-Aufgaben mit dem Aufgabenwizard!

 

Im letzten Artikel zum Thema Generic Tasks, den Sie hier nachlesen können konnten wir Ihnen bereits vorstellen, wie Sie Generic Tasks nutzen können um beim Erstellen von Aufgaben in Ihrer Umgebung Zeit zu sparen. Hierfür zeigten wir beispielhaft die im System implementierten Generic Tasks zum Themengebiet Kombinatorik. Ein weiteres Thema, bei dem der Aufgabenwizard helfen kann sind Steigungen.

Die Objekte, für die Generic Tasks angelegt wurden und die sich ebenfalls nahezu überall finden lassen sind Rampen und Handläufe von Treppen. Da zum Beispiel für Rampen die Vorgabe besteht, dass sie für die Benutzung durch Rollstuhlfahrer keine größere Steigung als sech Prozent haben dürfen, ist es auch durchaus sinnvoll hier eine MCM-Aufgabe zu konzipieren, die genauer nach der Steigung fragt.

In den Aufgabenwizard muss man zum Erstellen der Aufgabe nur die bei der Rampe gemessenen Daten einfügen und angeben ob das Ergebnis der Aufgabe in Prozent oder in Grad ermittelt werden soll. Der daraus resultierende Aufgabentext lautet dann recht simpel: „Bestimme die Steigung der Rampe in Prozent (Grad).“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Analog funktioniert auch das Erstellen der Aufgaben durch den Wizard bei Handläufen. Die Musterlösung und die Hinweise werden auch hier wieder passen erstellt und es ist nurnoch das Aufgabenbild einzufügen.

Im nächsten Artikel zu den Generic Tasks kümmern wir uns um das Erstellen von Aufgaben zum Thema „Anzahl“. Bis dahin wünschen wir wieder viel Spaß und Erfolg beim Erstellen von neuen Aufgaben mit MathCityMap.

Eine wesentliche Erleichterung beim Erstellen von MathCityMap-Aufgaben bieten die sogenannten Generic Tasks. Generic Tasks sind Aufgaben zu Objekten die sich, in leicht abgewandelter Form, in jedem Ort auf der Welt wiederfinden. Es handelt sich also um Aufgaben, die nahezu überall implementierbar sind. Im Rahmen des MoMaTrE-Projektes wurden verschiedene Generic Tasks, zu verschiedenen Themengebieten entwickelt und im MCM-Webportal implementiert. Man erstellt eine Generic Task, indem man beim Erstellen einer Aufgabe den sogenannten Aufgabenwizard über das Zauberstab-Icon aktiviert, dort das gewünschte Themengebiet und Objekt auswählt und schlussendlich nur die am eigenen Objekt erhobenen Daten eingibt. Der Wizard erstellt dann automatisch ein komplett ausgefülltes Aufgabenformular mit einer vorgefertigten Musterlösung, einem passenden Aufgabentext und geeigneten Hinweisen. Nach dem Einfügen eines Aufgabenbildes ist die Aufgabe also fertig für die Veröffentlichung und kann so innerhalb kürzester Zeit genutzt werden.

 

 

Die verschiedenen Themengebiete und Objekte, für die aktuell Generic Tasks im Aufgabenwizard hinterlegt sind möchten wir in diesem und in folgenden Artikeln genauer vorstellen. Zunächst blicken wir dazu auf das Themengebiet der Kombinatorik.

Ein Objekt welches sich nahezu überall finden lässt sind Treppenstufen. An einer Treppe lassen sich natürlich verschiedenste Aufgaben konzipieren. Eine kombinatorische Aufgabe die sich allerdings auf jede beliebige Treppe anwenden lässt ist folgende Generic Task:

„Wie viele Möglichkeiten gibt es den Treppensatz hochzulaufen, wenn man pro Schritt entweder eine oder zwei Stufen erklimmt? Die Schrittfolgen können auch kombiniert werden.“

Es gibt mehrere Ansätze diese Aufgabe zu lösen:
Ein Ansatz ist es die Möglichkeiten systematisch zu notieren.

Ein weiterer Lösungsansatz geht über die Fibonacci-Reihe:

(1) 1 2 3 5 8 13 21 34 55 89 etc.

Beim Erstellen der Aufgabe muss man nun nurnoch angeben, aus wie vielen Stufen die Treppe besteht, an der man diese Aufgabe erstellen möchte. Alles weitere wird dann vom Aufgabenwizard automatisch ausgefüllt.

 

 

 

Ein weiteres Objekt für das eine Generic Task aus dem Bereich Kombinatorik angelegt wurde und das schnell gefunden werden kann ist ein Fahrradständer. Hier wird über das Eingeben der Anzahl an existierenden Fahradständern und einer Menge x an Fahrrädern, die man vorgibt, folgende Aufgabe generiert.

„An den Fahrradständern sollen x Fahrräder angeschlossen werden. An jedem Ständer kann rechts und links ein Fahrrad befestigt werden. Wie viele Möglichkeiten hat man, die x Fahrräder an den Ständern zu befestigen? Es spielt keine Rolle, ob das Fahrrad „vorwärts“ oder „rückwärts“ parkt. Du darfst annehmen, dass die Ständer komplett leer sind.“

Auch hier werden wieder passende Musterlösungen und Hinweise vom Wizard ohne eigenes zutun erstellt.

Im nächsten Beitrag zu Generic Tasks werden wir Ihnen zeigen, welche Möglichkeiten für Aufgaben zum Thema „Steigung“ bereits im Aufgabenwizard von MathCityMap für Sie hinterlegt sind. Bis dahin wünschen wir viel Spaß und Zeitersparnis beim Erstellen von eigenen Aufgaben!

Kürzlich haben wir mehrere neue Aufgabenformate entwickelt! MathCityMap bietet mittlerweile neun Aufgabenformate zuzüglich der Möglichkeit, Unteraufgaben zu komplexeren Aufgaben zu erstellen. Alle Aufgabenformate werden im Folgenden kurz vorgestellt.

Außerdem stellen wir Ihnen einen Beispiel-Trail mit allen Aufgabenformaten zur Verfügung. Dieser Trail kann hier im Webportal bzw. über den Code 065522 in der MathCityMap-App angesehen werden.

 


Das Intervall ist das „klassische“ MathCityMap-Aufgabenformat. Es sollte immer dann verwendet werden, wenn Messungen notwendig sind, z. B. um eine Länge, eine Fläche oder ein Volumen zu bestimmen.

Intervall

Das Format Exakter Wert kann für Zählaufgaben oder für kombinatorische Probleme verwendet werden: Wie viele Fenster erkennt man an der Hauswand? Wie viele Möglichkeiten habe ich, mein Fahrrad an diesem Fahrradständer abzuschließen?

Exakter Wert

Um mehr als eine Frage zu einer Messaktivität zu stellen, kann das Aufgabenformat Vektor (Intervall) verwendet werden. Beispiel: Bestimmen Sie die Länge, Breite und Höhe des abgebildeten Quaders. Auch bei Fragen zur räumlichen Geometrie kann das Aufgabenformat angewendet werden.

Vektor (Intervall)

Neues Format!

Analog dazu bieten wir das Format Vektor (Exakter Wert) an, mit dem Sie mehrere Zählaufgaben oder kombinatorische Probleme auf einmal stellen können.

Vektor (Exakter Wert)

Neues Format!

Wenn mehrere Zahlen die erwartete Lösung in einer Aufgabe sind, aber die Reihenfolge, in welcher die Zahlen eingegeben werden sollen, nicht wichtig ist, kann das Aufgabenformat Menge genutzt werden. Ein Beispiel für eine Mengen-Aufgabe finden Sie im oben erwähnten Mathtrail.

Menge

Neues Format!

Die Informationsstation ist ein Aufgabenformat ohne Lösungsfeld. Hier können u.a. wichtige Fakten zu historischen Gebäuden, Personen oder Gegebenheiten während des Mathtrails vorzustellen.

Informationsstation

Neues Format!

Ein weiteres neues Aufgabenformat ist der Lückentext: Mit diesem Format können Lückentexte für das außerschulische Lernen entwickelt werden, z. B. um Fachsprache einzuüben, sich mit Daten von Informationstafeln auseinanderzusetzen oder Fragen zu Daten historischer Gegebenheiten zu stellen.
Hinweis: Bitte verwenden Sie den Modus „streng“, wenn eine Zahl in die Lücke eingetragen werden soll.

Lückentext

Neues Format!

Auch können vorhandene Daten im Multiple-Choice-Format wie in einem Quiz abgefragt werden. Dabei müssen mindestens zwei Antwortmöglichkeiten gegeben sein, von denen mindestens eine richtig ist.

Multiple Choice

Mit dem GPS-Aufgabenformat können Sie Aufgaben erstellen, bei denen die Schüler eine vordefinierte Position finden müssen (z. B. die Mitte der vorgegebenen Punkte) oder sich in einer gegebenen Figur positionieren müssen (z. B. als Eckpunkte eines gleichseitigen Dreiecks)
Hinweis: Dieser Aufgabentyp funktioniert am besten in eher ländlichen Gebieten, da das GPS-Signal in Städten oft zu schwach ist.

GPS-Aufgabenformat

Schließlich bieten wir die Möglichkeit, komplexere Aufgaben vorzustrukturieren, indem sie in optionale oder obligatorische Unteraufgaben aufgeteilt werden. Ein Beispiel für die Verwendung von Unteraufgaben finden Sie in der oben genannten Strecke.

Unteraufgaben

Neues Format!

Im folgenden Interview mit Vera Korff wird ein Einblick in die Erstellung von MathCityMap Aufgaben mit Schülern in Bergisch Gladbach gegeben. Wir bedanken uns für das Interview und wünschen weiterhin viel Spaß mit MCM!

Wie sind Sie auf MathCityMap aufmerksam geworden und in welchem Rahmen haben Sie es eingesetzt?

Ich habe MathCityMap im Rahmen meines Referendariats am Zentrum für schulpraktische Lehrerausbildung Köln kennengelernt. In einem Workshop wurde uns die App vorgestellt und wir durften sie auch selber ausprobieren, was unheimlich viel Spaß gemacht hat.

Da ich als „Anfängerin“ noch recht lange für die alltägliche Unterrichtsvorbereitung benötige, bin ich leider nicht dazu gekommen, die App im „normalen“ Unterricht einzusetzen. Ich packte jedoch die Gelegenheit am Schopfe, als an unserer Schule in der vorletzten Woche vor den Ferien eine Projektwoche veranstaltet wurde. Für den ersten Tag der Projektwoche habe ich mit einer Kollegin einen Trail um die Schule herum vorbereitet, damit die Projektteilnehmer (acht Schüler) die App und mögliche Aufgabenformate kennenlernen.

Anschließend gingen wir in die Bergisch Gladbacher Fußgängerzone, damit die Schüler Ideen und Informationen für einen eigenen Trail sammeln konnten. Am nächsten Tag wurden dann die Trails am PC zusammengestellt und im Anschluss von der jeweils anderen Gruppe ausprobiert. Die Trails wurden abschließend reflektiert und es wurde besprochen, welche Kriterien für eine „perfekte“ Aufgabe realisiert werden müssen.

Am letzten Tag haben die Schüler eine Powerpoint-Präsentation über MathCityMap sowie zwei „perfekte“ Aufgaben erstellt, um ihre Arbeit am Präsentationstag (einem Samstag) den Besuchern vorzustellen. So konnten die Besucher nach der Präsentation zusammen mit den Gruppenmitgliedern auf den Schulhof gehen und die Aufgaben selbst ausprobieren.

Reflexion des Projekts

In der Reflexion sagten die Schüler, dass ihnen das Erstellen der Aufgaben Spaß gemacht hat. So konnten sie Gegenstände, die sie tagtäglich sehen, einmal genauer und aus einem anderen Blickwinkel unter die Lupe nehmen.

Das Projekt zeigt demnach, dass Schüler nicht nur als Aufgabenlöser, sondern auch als Aufgabenersteller tätig werden können. Dennoch betont Vera Korff, die Notwendigkeit, bei technischen Schwierigkeiten und Fehlerberechnungen als Projektleiter zu unterstützen, sodass es nicht zu Frustration und Überforderung kommt.

Bei dem anhaltenden sommerlichen Wetter ist es eigentlich kein Wunder, dass es die Mathtrailer nach draußen zieht. Wir freuen uns besonders darüber, dass in dieser Woche die 4000-Aufgaben-Grenze im Portal überschritten wurde.

Outdoor Mathematik mit MathCityMap rund um den Globus haben wir aktuell rund 1500 Usern zu verdanken. Zusammen wurden über 600 Routen in 17 verschiedenen Ländern angelegt. Beachtliche Anteile daran haben neben unseren internationalen Kooperationspartnern von MoMaTrE und dem MOOC der Universität Turin auch die vielen engagierten und motivierten Aufgabenersteller, die MathCityMap an ihrer Schule, Universität oder in ihrer Freizeit nutzen. An dieser Stelle vielen Dank!

Das Projekt hat damit eine wie wir finden tolle Entwicklung hingelegt und lässt uns bereits einige Zukunftspläne schmieden.

Zu Beginn des Monats hat Iwan Gurjanow das MathCityMap Projekt erfolgreich in Schweden auf der PME Konferenz vorgestellt. Natürlich wurden vor Ort auch Aufgaben angelegt, so wie die heutige Aufgabe der Woche.


Aufgabe: Höhe der Statue (Aufgabennummer: 4303)

Wie hoch ist die Statue? Gib das Ergebnis in Metern an.


Die Aufgabe lässt sich auf verschiedene Arten lösen. Zum einen ist es aus einer größeren Entfernung möglich, mithilfe einer Person als Referenzgröße zu schätzen, wie oft diese Person in die Statue passt.

Genauer wird es, wenn die Aufgabe mithilfe des Strahlensatzes gelöst wird, wie im folgenden Hinweisbild dargestellt:

Als Referenz kann hier der Zollstock dienen.